Herbst am Werbellinsee

Das Kulturcamp der Kolibri-Grundschule führte uns an einen verwunschenen Ort. Die Pionierrepublik »Wilhelm Pieck« war ein ambitioniertes Prestigeprojekt der jungen DDR. Architektonisch hallt in dem Gesamtensemble noch ein wenig das Echo der 1930er Jahre nach, aber von 1953 bis 1956 wurde es funktional hervorragend und in derart großzügiger Weitläufigkeit errichtet, dass auch heute – da die Bäume groß sind – deutlich wird, mit welcher Zukunftsgewissheit man damals zu Werke ging. Für die Proben standen 2 große Säle, 4 Klubräume und eine Turnhalle zur Verfügung, das Essen war hervorragend, nur zum Baden war es zu kalt.

Kulturcamp am Werbellinsee

Mit 80 Kindern und 10 Lehrern und Erziehern der Kolibri-Grundschule waren wir vom 7. bis 9. November in der einstigen Pionierrepublik am Werbellinsee. Das waren drei Tage hartes Training für die Kinder – für Schauspieler,  Chorsänger und Tanzgruppe und es war spannend zu sehen, welche Fortschritte sie dabei machten. Zugleich formierten sich die Kinder, die aus verschiedenen Altersstufen und den unterschiedlichsten Schulklassen kommen, zu einer großen Gemeinschaft. Da es nicht für alle Kinder eine Fotoerlaubnis der Eltern gab, haben wir versucht die Stimmung dieser Tage mit einigen Skizzen einzufangen.

Zu Gast bei Stephan Heym

Heute hatten wir eine wunderbare Lesung in der Stephan-Heym-Bibliothek in Berlin-Adlershof. 40 Kindergartenkinder waren angemeldet und eine weitere Gruppe kam spontan hinzu, so war es gut gefüllt und sehr gemütlich, aber die Kleinen waren aufmerksam und konzentriert und hatten mit Zebra und Kolibri erkennbar ihre Freude.

 

Auf dem Weg zur Bühnenreife

Die Kinder der Kolibri-Grundschule proben unermüdlich für das Musical. Anfang Dezember soll es zum ersten Mal aufgeführt werden. Viel zu tun. Nicht mehr viel Zeit. Bei den Proben der Tanzgruppe ist Claudia selbst dabei. Nach dem langen Schultag ist das für die Kinder eine echte Herausforderung, aber ihrer strengen Trainerin gelingt es dennoch, sie zu motivieren. Am Ende staunen sie selbst, was sie wieder geschafft haben.

Lesung in der Anna-Seghers-Bibliothek

Lehrer und Erzieher der Martin-Niemöller-Grundschule verfolgen ein hehres Ziel – Kindern das Lesen so schmackhaft wie möglich zu machen. Dabei finden sie die besten Bedingungen in der wunderschönen Anna-Seghers Bibliothek in Hohenschönhausen. 50 Schulanfänger lauschten gebannt unserer Geschichte vom Zebra und dem Kolibri. Dabei fanden sie in Lydia Kasparick aus der Bibliothek eine liebenswerte und aufmerksame Begleiterin durch den Vormittag.

Lesen schadet der Dummheit

Dieses Motto steht in großen Lettern in der Bibliothek des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin (SLSZB Berlin). Zum zweiten Mal waren »Zebra und Kolibri« bei den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 1 bis 4 zu Gast. Wieder einmal war es faszinierend zu erleben, mit wie viel Liebe dieser Lesetag durchgeführt wurde. Eigene Buchpräsentationen mit kunstvollen Plakaten untermalt , zeugten ausnahmslos von einer hohen Lesekompetenz der Kinder. Zur Belohnung gab es vor der Siegerehrung die Lesung unseres 2. Buches. Die Erstplatzierten bekamen zudem jeweils ein handsigniertes Kinderbuch unserer Zebra-und-Kolibri-Reihe. Im Anschluss machten die begeisterten Kinder Vorschläge, wie es in einem dritten Teil weitergehen könnte – am besten schon im nächsten Jahr!

Verlässliche Freunde in der Mittelpunktbibliothek

Dass jeder Lesung ein Überraschungsmoment innewohnt, diese Erfahrung haben wir schon oft gemacht. Wenn ein kleiner Junge gleich am Anfang bemerkt: »Du hast aber schöne Schuhe an!«, dann zeigt sich, was das Arbeiten mit Kindern so besonders macht. Ihre Wahrnehmung und Reflexion ist für uns Autoren immer wieder inspirierend. Und so waren wir gespannt, ob mehrere Vorschulklassen aus Treptow-Köpenick, die Dank des unermüdlichen Engagements der Bibliotheksleiterin, Frau Helm, sehr lesefreudig sind, sich auch für unser zweites Buch begeistern lassen. Eingestimmt durch »Echte Freunde«, unseren kleinen musikalischen Film zum ersten Buch, fanden sie mühelos in die Handlung von »Das Zebra und der Kolibri – Verlässliche Freunde«. Alle lauschten gebannt. Am Ende stand fest, wo es weitergehen soll: in Afrika!

Jubiläumsfeier am Kindertag

Die »Kleine Eisinsel« in Berlin-Kaulsdorf, Lassallestraße 29, feierte am 1. Juli 2018 ihr 10-jähriges Jubiläum. Weil Claudia dort längst zu den Stammgästen zählt, hatte sie zur Feier des Tages mit der freundlichen Frau Zillmann eine Buchlesung ausgemacht. Lexa sorgte dabei einmal mehr für den guten Ton. Um 15.30 waren alle Plätze belegt und Kleine und Große lauschten bei Erdbeere, Vanille, Grünem Apfel und Schoko dem Dschungelabenteuer von Zebra und Kolibri. Es war eine schöne Lesung vor einem sehr aufmerksamen Publikum und was uns besonders freute – sie wurde uns auch noch auf sehr leckere Weise honoriert.

Glückliche Eltern

Genau 9 Monate nach unserer ersten Begegnung mit dem Musiker, Komponisten und Arrangeur Lexa A. Thomas konnten wir »Das Zebra und der Kolibri – Begegnung im Dschungel« als CD in den Händen halten. Neben dem Hörspiel sind darauf 10 eigenständige Titel, die Bezug auf die Handlung nehmen und die auch als Musical auf die Bühne kommen werden. Mit dieser ersten Demo-Fassung waren wir bei Christian Hentschel zu Gast. Die Vermittlung des Berliner Musikexperten, Buchautors und Herausgebers des Musikmagazins SCHALL hat uns mit Lexa zusammen gebracht. Nun sollte er auch der Erste sein, der das fertige Werk zu Gehör bekommt. Ein reich gedeckter Tisch und ein solides Champagnerfrühstück boten dazu den passenden Rahmen. Nachdem der letzte Ton verklungen war, schauten Lexa, Claudia und Sebastian gespannt auf Christian. Und dann endlich sein erlösendes Bekenntnis: »Ja, das gefällt mir sehr.«

Weltpremiere an der Kolibri-Grundschule

Bei strahlendem Sonnenschein war das alljährliche Frühlingsfest der Berliner Kolibri-Grundschule am 26. Mai 2018 bestens besucht. Kuchen, Grillwurst, gute Laune und dazu zeigten die Schüler aller Altersgruppen in einem abwechslungsreichen Kulturprogramm ihr Können. Wir waren mit einem eigenen Stand vor Ort und informierten Kinder und Eltern über das laufende Musical-Projekt. Frau Hubertus hatte mit ihren Schülern einen wunderbaren Zebra-und-Kolibri-Stand gestaltet. Das hat uns in besonderer Weise gefreut. Gemeinsam mit Frau Hubertus und mit unserem Freund und Komponisten Lexa A. Thomas erlebten wir dann um 12.30 eine echte Weltpremiere. Der Musical-Chor sag zum ersten mal vor großem Publikum »Das passiert im Leben nie«, das finale Lied des Stückes. Für Lexa, Frau Hubertus und auch für uns war dies ein berührender Moment. Die Kinder hatten sichtbar ihren Spaß bei ihrem Auftritt und ihr Üben hat sich gelohnt.