Keine Atempause, Geschichte wird gemacht …

Wie überbrückt man das Warten auf ein fertiges Buch? Weil wir neugierig sind, wie es mit Zebra und Kolibri weiter geht, schreiben wir am nächsten. In ihrem zweiten Abenteuer landen unsere Helden im Zoo. Hier haben sie es warm und trocken und fressen können sie den ganzen lieben langen Tag. Doch getrennt hinter Gittern schwindet alsbald jede Lebensfreude. Zum Glück sind die beiden nicht allein. Der ganze Zoo gerät in Sorge. Doch in der Not zeigen sich die wahren Freunde und wie sehr man sich auf sie verlassen kann. Mehr wird nicht verraten, nur so viel – wir arbeiten daran.

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In froher Erwartung

Ein Buch ist ein komplexes Wesen. Man schreibt es nicht an einem Nachmittag und wenn man heute glaubt, die richtigen Worte seien gefunden, versteht man mitunter morgen nicht mehr, was man gestern damit sagen wollte. Ein Kinderbuch in Versform zu schreiben, ist von ganz eigener Art, zu zweit womöglich weit produktiver, als sich allein den Kopf zu zergrübeln. Schreiben als schöpferisches Ping-Pong-Spiel – ein herrliches Vergnügen. Und während die Worte zueinander finden, entstehen Bilder – im Kopf, auf dem Bildschirm, auf dem Papier. Wenn Wort und Bild in den gleichen Händen liegen, ist es um so besser. Ohne Verluste findet alles zueinander. Wenn sich dann noch ein Verleger findet, der ohne Umschweife sagt »Jawoll, das machen wir!«, dann sind das diese seltenen Momente, die man festhalten möchte. Das Zebra und der Kolibri sind nun in der Druckerei. Und wie zwei Kinder unter dem Weihnachtsbaum schauen ihre beiden Schöpfer erwartungsfroh ihrem Werk entgegen.

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