Schulbesuch

Kinder gelten als strenge Kritiker. Was liegt näher, als sich dieser „Begutachtung“ zu stellen? Zwei 2. Klassen der „Paul-Lincke-Grundschule“ Berlin-Pankow lauschten dank des Engagements ihrer Lehrerin, Christine Scholz, mit wachen Sinnen der Lesung, um im Anschluss nicht nur ihre Bewertungen abzugeben, sondern, vor allem viele Fragen zu stellen: wie kamen wir auf die Idee, muss man jemanden um Erlaubnis bitten, ein Buch schreiben zu dürfen, wann schreiben wir und womit, bishin zu der „philosophischen“ Frage, wieso das ängstliche Zebra auf einmal mutig wird. Ganz besonders begeistert waren sie über die Bildprojektionen, die es ihnen ermöglichte, der Geschichte auch visuell zu folgen. Die Illustrationen wurden dabei freudig kommentiert und beklatscht. Favorit – das Zebra surft auf einem Baumstamm, begleitet von Delphinen. Einen Kritikpunkt gab es dann doch, wieso wir am Ende nicht schon gleich „Fortsetzung folgt“ geschrieben hätten. Denn zu dieser sind wir schon jetzt herzlichst eingeladen.

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Zebra und Kolibri im »Abenteuerland«

2-claudia-opitz-1-lesung-23-11Im Berliner Integrationskindergarten »Abenteuerland« trafen Zebra und Kolibri zum ersten Mal ihr Publikum. Gut gelaunt und pointiert las Claudia das ganze Buch gleich zweimal. Dazu gab es die Illustrationen als Projektion zu sehen. Die kleinen Zuhörer folgten dem Geschehen mit gespannter Aufmerksamkeit. Nach dem glücklichen Ausgang der Geschichte wurde beiden Lesungen gleichermaßen mit fröhlichem Applaus bedacht. Mit unseren Ausmalbildern können sich die Kinder im Weiteren auch selbst noch eingehender mit dem Zebra und dem Kolibri beschäftigen. Die Kleinen hatten sichtlich Ihren Spaß und das war uns eine große Freude.

Volle Kraft voraus!

Zebra und Kolibri begegnen sich im Dschungel und müssen eine Menge Abenteuer gemeinsam bestehen. Dabei lernen sie etwas über den anderen, ebenso, wie über sich selbst. Und weil das auch für uns als Autoren spannend ist, wie sich unsere Helden behaupten, welchen Weg sie beschreiten, welche Entwicklungen sie nehmen, arbeiten wir in Wort und Bild bereits am Fortgang der Geschichte.

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Keine Atempause, Geschichte wird gemacht …

Wie überbrückt man das Warten auf ein fertiges Buch? Weil wir neugierig sind, wie es mit Zebra und Kolibri weiter geht, schreiben wir am nächsten. In ihrem zweiten Abenteuer landen unsere Helden im Zoo. Hier haben sie es warm und trocken und fressen können sie den ganzen lieben langen Tag. Doch getrennt hinter Gittern schwindet alsbald jede Lebensfreude. Zum Glück sind die beiden nicht allein. Der ganze Zoo gerät in Sorge. Doch in der Not zeigen sich die wahren Freunde und wie sehr man sich auf sie verlassen kann. Mehr wird nicht verraten, nur so viel – wir arbeiten daran.

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In froher Erwartung

Ein Buch ist ein komplexes Wesen. Man schreibt es nicht an einem Nachmittag und wenn man heute glaubt, die richtigen Worte seien gefunden, versteht man mitunter morgen nicht mehr, was man gestern damit sagen wollte. Ein Kinderbuch in Versform zu schreiben, ist von ganz eigener Art, zu zweit womöglich weit produktiver, als sich allein den Kopf zu zergrübeln. Schreiben als schöpferisches Ping-Pong-Spiel – ein herrliches Vergnügen. Und während die Worte zueinander finden, entstehen Bilder – im Kopf, auf dem Bildschirm, auf dem Papier. Wenn Wort und Bild in den gleichen Händen liegen, ist es um so besser. Ohne Verluste findet alles zueinander. Wenn sich dann noch ein Verleger findet, der ohne Umschweife sagt »Jawoll, das machen wir!«, dann sind das diese seltenen Momente, die man festhalten möchte. Das Zebra und der Kolibri sind nun in der Druckerei. Und wie zwei Kinder unter dem Weihnachtsbaum schauen ihre beiden Schöpfer erwartungsfroh ihrem Werk entgegen.

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